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18 | 08 | 2017
Vereinsgeschichte

Chronik des Schützenvereins Darme e. V. von 1659

 

Zusammenstellung : Johannes Ripperda !



Mit großem Stolz können die Schützen zurückblicken auf das, was sie geschaffen und auf das, was sie von ihren Gründern und Vorfahren übernommen haben.

Diese chronologische Übersicht mit stichwortartigen Erläuterungen soll darüber Aufschluss geben. Ein Anspruch auf Vollständigkeit wird nicht erhoben.

* * *


Der Ursprung der Schützenvereine sind die Wehrgemeinschaften aus der Zeit der Verwicklungen zwischen Spaniern und Niederländern zur Abwehr der feindlichen Angriffe kriegerischer Horden.

Was lässt sich darüber hinaus über die Geschichte des Schützenvereins Darme sagen? Welche Quellen geben darüber Auskunft?

Bei der frühesten Geschichte des Schützenvereins Darme stützt man sich auf die allgemeinen historischen Erkenntnisse. Die ältesten Stücke der Darmer Schützenkleinodien, der silberne Vogel und die Königsplakette „Hindik Greve Anno 1659", sind ein sicherer Beweis dafür, dass der Schützenverein Darme 1659 schon bestand.

Ein weiterer Beweis, dass man auf eine 350-jährige Geschichte zurückblicken kann, sind die silbernen Schilder der Königskette, die sich seit 1659 fast lückenlos aneinander reihen.

Zudem liegen aus den Jahren 1837 und 1839 noch die Statuten vor, die zur Genehmigung bei der Obrigkeit zur Sicherheit der Schützen eingereicht werden mussten.

 

 

 

Statuten für das Schützenfest in der Bauerschaft Darme 1839


1.
Sämtliche Schützen haben sich vor dem Anfange des Festes in dem Hause, worin nach dem Feste getanzt werden soll, zu versammeln, um in geschlossenen Reihen nach dem Schützenplatze marschieren zu können.

2.
Kein Schütze darf sein Gewehr vorher zu Hause laden, und ist der Vorsteher bei persönlicher Verantwortung verpflichtet, vor dem Eingange im Tanzhause jedes Gewehr zu visitieren und sich zu überzeugen, daß solche ungeladen sind. Findet sich ein solches geladenes Gewehr, so ist entweder der Schuß sofort herauszuziehen, oder das Gewehr zu entfernen.
Der Schütze wird außerdem der Vogtei zur Notierung in das Brüchten-Verzeichniß gemeldet. Bei 1 Rth. Strafe darf überhaupt in der Bauerschaft nicht geschossen werden.

3.
Es darf kein Gewehr zum Schießen gebraucht werden, welches nicht vorher durch einen Sachverständigen untersucht und vollkommen brauchbar befunden ist. Dieser Sachverständige wozu entweder ein Büchsenschmidt oder Rüstmeier zu nehmen ist, muss auch beim Laden die Aufsicht führen und bekommt dafür eine Vergütung von der Schützengesellschaft.

4.
Der Schießplatz ist mittels 5 Fuß hoher Pfähle gehörig zu bezeichnen und haben Vorsteher und Schäfer bei persönlicher Verantwortung dahin zu sehen, daß Niemand außerhalb des Schießplatzes schießt.

5.
Die Ordnung des Schießens wird vor dem Anfange durchs Loos bestimmt und stellen sich die Schützen in dieser Ordnung am Eingange des Schießplatzes auf. Erst nach erfolgtem Abtreten des Vordermannes aus dem Schießplatze, darf der Nachfolgende hineintreten, es darf mithin nur ein Schütze jedes Mal innerhalb des Schießplatzes sein. Jede Entgegenhandlung wird für den unbefugt Eintretenden mit 1 Rth. Strafe geahndet.

6.
Um dem gefährlichen Abfeuern der Gewehre zur Seite des Schießplatzes vorzubeugen, sollen die etwa versagenden Gewehre nur unter der besonderen Aufsicht des Vorstehers oder der ad 3. erwähnten Sachverständigen zur Seite des Schießplatzes losgeschossen werden. Alles übrige Abfeuern von Gewehren zur Seite des Schießplatzes ist verboten und zwar bei 1 Rth. Strafe für jeden Schuß.


7.
Ist das Schießen beendigt, so werden vor dem Rückmarsche nach dem Tanzhause alle Gewehre von dem Vorsteher und dem ad N. 3. erwähnten Sachverständigen untersucht, ob sie noch geladen sind, und die noch geladenen Gewehre abgeschossen.
Bei der Ankunft im Tanzhause hat der Vorsteher sämtliche Gewehre in sicheren Verwahr zu nehmen und solche erst am folgenden Tage wieder herauszugeben, damit während der Lustbarkeit kein Unfug damit getrieben werden kann.

8.
Zu der jedesmaligen Abhaltung des Schützenfestes ist die Erlaubniß des Königlichen Amts Lingen erforderlich und solche bei 10 Rth. Strafe wenigstens 14 Tage vorher nachzusuchen.

9.
Der sogenannte Königshuth darf nur während des Schützenfestes getragen werden.

10.
Die Schützen werden am Tage des Festes und zwar vor dem Abmarsche nach dem Schießplatze mit diesen Bestimmungen zur pünktlichsten Befolgung bekannt gemacht, zu welchem Ende solche von dem Vorsteher zu Darme in der Bauerschafts-Lade aufbewahrt werden.

11.
Die erkannt werdenden Strafen fließen in die Communal-Kasse.



Vorstehendes Reglement wird von uns genehmigt und dem Vorsteher zu Darme zugefertigt, welchem die Verpflichtung hierdurch auferlegt wird, dasselbe in der Bauerschafts-Lade aufzubewahren und bei Abhaltung des Festes strenge darüber zu wachen, daß die darin enthaltenen polizeilichen Vorschriften pünktlich befolgt werden.



Lingen, den 28. März 1839
Königlich Hannoversches Amt



Stempel Unterschrift

Aus dem Jahre 1870 gibt es schließlich den ersten Hinweis auf eine Schützenstange. Sie stand laut Urkarte des Katasters aus dem Jahre 1870 östlich des Hafens Darme, auf dem Heithof.

 

 

                

 

Am 06. Juni 1909 wurde in einem würdigen Rahmen das Jubelschützenfest anlässlich des 250-jährigen Bestehens gefeiert.
Der Verein hatte 81 Mitglieder. Zum Jubiläum schenkte Kaiser Wilhelm II. der Schützengilde Darme einen goldenen Adler.

 

Von 1894 bis 1923 wurde das Schützenfest bei Wehkamp im Haneken gefeiert. Im Jahre 1910 wurde einmal bei Schievink das Schützenfest abgehalten.

Auf den Kriegsschauplätzen des Ersten Weltkrieges 1914 – 1918 ließen viele Schützenbrüder ihr Leben. Zur Pflege des Schützengedankens fand nach dem Kriege 1919 wieder ein Schützenfest statt.


Ehrentafel für die Gefallenen des ersten Weltkrieg

 

Der Reinelhof diente dem Schützenverein Darme von 1924 bis 1939 als Festplatz.

Seit 1934 besitzt der Schützenverein Darme fast alle Originalprotokolle von Vorstands- und Generalversammlungen. Es handelt sich hier um interessante Dokumente aus der Vereinsgeschichte.

25 Gastvereine traten zum Jubelfest anlässlich des 275-jährigen Bestehens am 27. und 28. Mai 1934 an. Von diesem Fest berichtet ein Protokoll aus dem Monat Juni 1934. Es sei hier stellvertretend für alle weiteren Protokolle zitiert. Wörtlich heißt es dort:



„Darme im Juni 1934"


Vorbemerkung

Die Vereinsführung besteht aus folgenden Vereinsmitgliedern:

1. Vereinsführer: Anton Gerdes
2. Vereinsführer: Heinr. Reinel jun
1. Schriftführer: Gerh. v. Zoest
1. Kassierer: Wilhelm Kuhl
Schießmeister: Bernh. Weber jun
Kommandeur: Bernh. Kuhl
Zeugwart: Bernh. Wilming

Ehrenvorsitzender: Bernh. JaskeUnser 275-jähriges Jubelfest wurde am 27. und 28. Mai 1934 unter Anteilnahme der genannten Vereine und der Gemeinde Darme festlich gefeiert. Alter Schützenkönig war Ferdinand Rützel; Königin Ehefrau Herm. Merswolke. Neuer König wurde Hermann van Zoest; Haneken, der sich Fräulein Leni Greving zur Königin erkor.

Anwesend waren zur Teilnahme an der Jubelfeier folgende Schützenvereine:

Anwesend waren zur Teilnahme an der Jubelfeier folgende Schützenvereine:

1. Rheinerstraße Lingen
2. Schwedenschanze Lingen
3. Haselünnerstraße Lingen
4. Andervenne
5. Beesten-Schardingen
6. Biene
7. Bramsche
8. Brümsel
9. Clusorth-Bramhar
10. Elbergen
11. Gleesen
12. Langen
13. Laxten
14. Lohne
15. Estringen1
16. Ramsel
17. Nordlohne
18. Schepsdorf
19. Altenlingen
20. Wietmarschen
21. Nordhorn-Altendorf
22. Nordhorn-Bockholt
23. Nordhorn-Frensdorf
24. Bernte
25. Freren

Schützenverein Estringen errang den 1. Preis beim Vereinswettschießen.

Die unterstrichenen Vereine nahmen am Vereinswettschießen teil.

Die Gemeinde Darme stiftete eine Plakette für den Verein.
Die Vereine Nordhorn-Altendorf, Beesten-Schardingen und Baccum stifteten je einen Fahnennagel.

Gerdes, Vereinsführer“

Die Gründungsversammlung für eine Schießabteilung fand am 20. Oktober 1934 statt. 15 Mitglieder nahmen den Sportschießbetrieb auf.

Am 29. Juni 1940, bei der letzten Vorstandssitzung vor der kriegsbedingten Unterbrechung des Vereinslebens, wurde die neue Einheitssatzung des „Deutschen Schützenverbandes e.V. im NS-Reichsbund für Leibesübungen“ einstimmig angenommen.

Von 1940 bis 1947 fand kein Schützenfest in Darme statt.

Der Schützenverein zählte am 01.04.1943 36 Mitglieder. Davon waren 23 beim Militär, 13 zahlten ihren Beitrag.

Der Zweite Weltkrieg in den Jahren 1939 - 1945 brach das Vereinsleben ab, viele Schützenbrüder kamen nicht in ihre Heimat zurück.

Nach neunjähriger Unterbrechung durch den Krieg und die Nachkriegsereignisse feierte der Schützenverein Darme am 01. Juni 1948 unter Teilnahme der ganzen Gemeinde das erste Schützenfest beim Wirt Hermann Helming. Eine Ehrentafel der gefallenen Schützenbrüder in den Weltkriegen 1914 - 1918 und 1939 - 1945 wurde dabei enthüllt. Die Ehrentafel hatte ihren Platz in der Alten Kapelle und befindet sich heute im Schützenhaus.

Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 16. Mai 1948 wurde eine neue Satzung genehmigt.

Da in dieser Zeit nicht mit dem Gewehr geschossen werden durfte, wurde das Ringen um die Königswürde mit Pfeil und Bogen ausgetragen.

In den Jahren 1948 bis 1964 wurde das Schützenfest jeweils auf dem Hofe Berning gefeiert. Mit der Wiederbelebung des Schützengeistes wurde 1950 eine Sportschießgruppe im Schützenverein Darme gegründet. Das Schießen fand wöchentlich bei Pagel statt. Auch die Nikolausfeier wurde in diesem Jahr wieder eingeführt.

Auf einen Vorschlag aus der Generalversammlung des Schützenvereins im Jahre 1953 kam es zur Gründung des Spielmannszuges Darme. Unter Leitung von Erich Köhn wurde der Spielmannszug in kurzer Zeit weit über die Grenzen Darmes bekannt.

Unter der Regie des Schützenvereins sowie des SuS Darme gab es von 1953 bis 1959 eine Theatergruppe in Darme. Jedes Jahr am zweiten Weihnachtstag wurde ein Theaterstück im Saale Pagel aufgeführt.

Anlässlich des 300-jährigen Bestehens wurde am 24. und 25. Juni 1959 ein Jubelschützenfest mit Fahnenweihe und Weihe eines Ehrenmals gefeiert.

43 auswärtige Vereine erwiesen dem Jubilar ihre Reverenzen. In einem feierlichen Rahmen wurde die neu angeschaffte Vereinsfahne geweiht und in einem großen Festumzug unter Beteiligung aller Gastvereine durch den Ort getragen.
Die Gemeinde Darme stiftete aus Anlass dieses Jubiläums eine Kette, die das älteste Mitglied des Vereins beim Schützenfest trägt.

Ein lang gehegter Wunsch erfüllte sich am Schützenfestmontag dieses Jubeljahres. An der Bernhard-Lohmann-Straße konnte das neue Ehrenmal feierlich eingeweiht werden.

Anlässlich einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 07. Februar 1960 wurde über die Verschiebung des Schützenfesttermins beraten. Das Schützenfest in Darme fand bis dahin immer am Wochenende nach Pfingsten statt. Wegen des Jugendbekenntnissonntags hatte die KAB Darme um die Verlegung gebeten. 59 Mitglieder sprachen sich für die Verlegung aus, 21 Mitglieder waren dagegen.

Auf der Generalversammlung am 30. Juni 1963 wurde eine überarbeitete Satzung verabschiedet. Hier wurde der Schützenfesttermin auf den zweiten Sonntag und Montag nach Pfingsten gelegt.

In Verbindung mit dem Schützenfest 1963 feierte der Spielmannszug sein 10-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass nahm der Spielmannszug Lingen an dem Fest teil.

Platzmangel erforderte die Verlegung des Festplatzes auf den Reinelhof. Ab 1965 wird hier in jedem Jahr das Schützenfest begangen. Nach Errichtung der Rollschuhbahn sowie Herrichtung des Festplatzes mit Kanalisation und Wasser- sowie Stromanschluss lässt es sich unter den alten Bäumen gut feiern.

Ab dem Jahre 1966 wird das Schützenfest wieder am ersten Wochenende nach Pfingsten gefeiert.

Das Kassieren des Eintritts beim Schützenfest wird seit dem Jahre 1967 im Austausch mit dem Schützenverein Schepsdorf geregelt.

Wegen des „Tages der Deutschen Einheit“ wurde im Jahre 1972 die Samstagsveranstaltung des Schützenfestes auf Freitag vorverlegt.

Das Anwachsen der Mitgliederzahl zwang den Schützenverein Darme 1972 dazu, die Nikolausfeier umzustellen. War bis dahin der Nikolaus persönlich ins Haus gekommen, ab nun wurde eine zentrale Feier in der Kirche veranstaltet.

Anlässlich der Generalversammlung am 14. Juli 1973 stimmten die Mitglieder einstimmig für die Vereinsform „eingetragener Verein“. Der Vereinsname lautete nun: „Schützenverein Darme e. V.“

Beim großen Festumzug anlässlich der 1000-Jahr-Feier der Stadt Lingen (Ems) am 15. Mai 1975 war man auch präsent. Mit einem Nachbau der Alten Kapelle auf einem Festwagen sowie einer starken Abordnung von Schützen wurde der Ortsteil Darme vertreten.

Für das Wohl der Schützenbrüder in Form eines Frühstücks am Montagmorgen wurde 1977 erstmals gesorgt. Nach dem Festumzug wurden im Zelt 900 belegte Brötchen serviert. Dies kam bei den Schützenbrüdern sehr gut an, so dass es in der Folgezeit beibehalten wurde.

Nach jahrelangen Vorbereitungen und der Verabschiedung einer neuen Satzung erfolgte 1977 die Eintragung des Schützenvereins Darme e. V. in das Vereinsregister.

Auf Veranlassung der Generalversammlung 1978 wurde ab 1979 der Thron von einem Ehrenpaar auf zwei Ehrenpaare erweitert.

Um ein wirkungsvolleres Vereinsleben zu schaffen wurde am 01. September 1979 die erste Grillparty für die Schützenbrüder mit ihren Familienangehörigen veranstaltet. Auf dem Schulhof der Grundschule Darme bot sich ein buntes Bild, und Menschentrauben belagerten die diversen Stände. Am Schluss dieser Party hatten die Gäste sieben Zentner Fleisch verspeist und mit allerlei Getränken nachgespült. Diese Aktion kam bei den Mitgliedern so gut an, dass sie bis heute ins Vereinsjahr gehört.

Mit der Errichtung eines neuen Hochstandes auf dem Schützenfestplatz wurde allen Mitgliedern die Möglichkeit gegeben, beim Königsschießen zuzusehen. Dieser Hochstand wurde beim Schützenfest am 07. Juni 1982 eröffnet.

Nach einjähriger Bauzeit und unter Mithilfe der Mitglieder des Schützenvereins, des Sportvereins sowie des Spielmannszuges wurde am 05. November 1982 der Keller unter den Hochbauten des Sportzentrums Darme eingeweiht. Er wurde errichtet, um der Schießgruppe und dem Spielmannszug geeignete Räume für ihre Übungsstunden zur Verfügung zu stellen.

Auf freiwilliger Basis wurde 1983 mit der Anschaffung von Schützenjacken begonnen. Die Vorstandsmitglieder kleideten sich zum Schützenfest ein, um mit einem guten Beispiel voranzugehen. Inzwischen tragen schon viele Schützenbrüder den grünen Rock.

Das 325-jährige Bestehen des Vereins wurde vom 23. bis 25. Juni 1984 gefeiert. Am Sonnabend gab es eine große Eröffnungsveranstaltung mit Ehrungen von Mitgliedern, ehemaligen Königen sowie Kommandeuren. Am Sonntag feierten 45 Gastvereine sowie 10 Spielmanns- und Musikzüge unter der Schirmherrschaft von Dr. Burkhard Ritz, Niedersächsischer Minister der Finanzen, mit. In einem großen Festumzug wurde die neue Fahne präsentiert.

Mit der Anschaffung einer eigenen Lautsprecheranlage am 06. Mai 1985 will der Verein für seine vielfältigen Veranstaltungen unabhängig von Mietanlagen sein.

Anfang des Jahres 1989 erhielten zum ersten Mal alle Schützenbrüder das Jahresprogramm des Schützenvereins als Terminplan ins Haus.

Zum Schützenfest vom 20. bis 22. Mai 1989 erstellte der Schützenverein zum ersten Mal ein Festprogramm, das in alle Häuser verteilt wurde. Dieses Festprogramm ist bis heute eine interessante Vereinsinformation.

Aus organisatorischen sowie versicherungsrechtlichen Gründen gliederte sich die Schießgruppe aus dem Schützenverein aus und gründete am 14. September 1989 den Verein „Darmer Sportschützen e. V.“

Anlässlich des Schützenfestes 1992 übergab der amtierende Schützenkönig Hermann Ripperda am Sonntag, dem 14. Juni den lange verschollenen silbernen Adler, ein Geschenk Kaiser Wilhelms II. anlässlich des Jubelschützenfestes 1909. „Der Adler ist wieder in seinem Horst“, freuten sich die Schützen.

Nach langen Vorbereitungen und Verhandlungen lud der Vorstand am Sonntag, dem 28. Juni 1992 zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung mit dem Thema Neubau eines Schützenhauses ein. Die Mitglieder beschlossen den Bau.

Bei den Vereinsmeisterschaften im Schießen vom 10. bis 12. September 1992 wurde zum ersten Mal um Schützenschnüre geschossen.

Mit Stolz feierte man am 21. Januar 1993 mit den Bauhandwerkern und Gästen das Richtfest des Schützenhauses. Ab diesem Tag galt es die Innenarbeiten in Eigenleistung zu erstellen.

Am 23. Juni 1993 fand zum ersten Mal eine Vorstandssitzung im Tagungsraum des Schützenhauses statt.

Ein großer und erfreulicher Tag für den Verein war der 27. Mai 1994. Ehrengäste aus Politik und Gesellschaft nahmen Anteil an der Einweihung des Schützenhauses. Mit Handwerkern, Helfern und Spendern wurde die Fertigstellung des Hauses gefeiert.

Am 05. April 1995 verstarb der amtierende 1. Vorsitzende des Schützenvereins Darme Oswald Weyrauch.

Damit der Schützenkönig eine Information über seine Pflichten und Aufgaben erhält, erstellte der Vorstand in einer Sondervorstandssitzung am 22. August 1995 ein Informationsheft für den Schützenkönig. Es gilt ab 1996 für alle Schützenkönige als Leitfaden für die Regentschaft.

Zur effektiveren Vorstandsarbeit beschloss man in der Vorstandssitzung am 19. März 1996 Arbeitskreise mit festen Aufgaben zu bilden. Es wurden fünf Arbeitskreise eingerichtet und zwar AK Schützenfest, AK Grillfete; AK Nikolausfeier, AK Schützenhaus sowie den AK Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Die Gedenkfeier des Volkstrauertages wurde am 17. November 1996 zum ersten Mal mit dem Ortsrat Darme zusammen veranstaltet.

Mit einem Tag der offenen Tür im Schützenhaus wurde am 14. und 15. Februar 1998 die Schießanlagen im Keller eingeweiht.

Der Standort Schulhof der Grundschule Darme wurde anlässlich der 21. Grillfete am 28. August 1999 wegen Erneuerung des Schulhofes verlassen. Mit der Rollschuhbahn auf dem Reinelhof wurde ein guter Ersatz gefunden.

Zum Gedenken der Kriegstoten (Volkstrauertag) wurde ab 1999 die Feier auf den Sonnabend vorverlegt. Mit einer Vorabendmesse sowie der Gedenkfeier wollte man diese Veranstaltung aufwerten. Im Anschluss wurde die Generalversammlung abgehalten.

Anlässlich der Generalversammlung vom 13. November 1999 wurde eine Satzungskommission gebildet mit dem Auftrag die Satzung auf dem neuesten Stand zu bringen.

Ab dem Jahre 2000 wurde die Vereinsmeisterschaft neu organisiert. Es wird in vier Klassen geschossen. Weiterhin gibt es die Gelegenheit, die Schützenschnur zu erwerben.

Am Schützenfestsonntag 18. Juni 2000 wird das erste Kaiserschießen veranstaltet. Im Rhythmus von fünf Jahren wird es wiederholt. Berechtigt zum Kaiserschießen sind alle ehemaligen Schützenkönige sowie der amtierende Schützenkönig. Von 35 Berechtigten beteiligten sich 25 Könige.

Der Schützenverein unterstützte den Bau des Hauses “D a r m e” im SOS-Kinderdorf Projekt Pemba (Mosambik). Den Reinerlös der Grillfete 2001 wurde für dieses Projekt zur Verfügung gestellt. Am 19.Oktober 2001 wurde ein Scheck in Höhe von 6.000,00 DM an den SOS-Koordinator Franz Rosen übergeben.

Die Satzung aus dem Jahre 1980 wurde neu gegliedert und den gesetzlichen Erfordernissen angepasst, berichtete die Satzungskommission anlässlich der Generalversammlung am 17. November 2001. Die Versammlung stimmte der Vorlage mehrheitlich zu.

Mit einem neuen Vereinslogo soll das einheitliche Erscheinungsbild des Vereins verbessert werden. Es soll für alle Veröffentlichungen etc. benutzt werden, beschloss der Vorstand am 29. Januar 2002.

Willkommen auf der Homepage des Schützenvereins Darme e. V. von 1659 heißt es seit Juni 2002 im World Wide Web. Informationen für Mitglieder zum Vereinsleben, Termine, Hintergrundberichte sowie vieles weitere gibt es unter der Adresse www.schuetzenvereindarme.de



Um die Attraktivität des Schützenfestes am Familientag, dem Sonntag, für die Kinder zu erhöhen wird seit dem Schützenfest 2005 ein Kinderkönigsschießen mit der Armbrust veranstaltet. Gleichzeitig wird das zweite Kaiserschießen durchgeführt.

Der Schützenverein übergibt am Schützenfestmontag 2006 der Christ-König-Kirchengemeinde eine transportable Lautsprecheranlage.

Anlässlich des Schützenfestes 2008 wurden zum ersten Mal die drei schönsten Bögen auf den Umzugswegen am Sonntag und Montag prämiert. Die Prämierung erfolgte im Rahmen des großen Krönungsballes.

Während des Vereinsjahres bietet der Schützenverein seinen Mitgliedern sowie den Bürgerinnen und Bürgern in Darme ein umfangreiches Programm an - angefangen bei den Vereinsmeisterschaften im Schießen und dem Kettescheuern über das Zelteintanzen und das Schützenfest bis zur Grillfete und der Nikolausfeier.



An die 800 Mitglieder bestätigen, dass der Schützenverein Darme e. V. eine Gemeinschaft ist, die hoffen lässt, dass anlässlich des 375-jährigen Bestehens im Jahre 2034 diese Chronik um weitere Ereignisse ergänzt werden muss.



* * *
Es dürfte verständlich sein, dass diese Chronik die Geschichte des Schützenvereins Darme e. V. nicht erschöpfend wiedergeben kann. Nur die Ereignisse und Entscheidungen konnten berücksichtigt werden, die schriftlich festgehalten wurden oder an die sich Vereinsmitglieder erinnern können. Das Zwischenmenschliche hingegen, also die Seele des Vereinslebens, lässt sich nicht in Wort kleiden…

 

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